CHRISTOPH BERZEL IST PFALZMEISTER DER HERREN 30 !!!!

 

Spektakuläre Ergebnisse und Spiele, als auch mehr als gute Platzierungen gab es bei den Pfalzmeisterschaften für den TC Kirrweiler.

 

Bei den 79. Pfalzmeisterschaften in Kaiserslautern landeten unsere insgesamt zu 8. angetretenen TCK-Raptoren beachtliche Erfolge.

Den Auftakt machten bereits freitags die Spieler Felix Graf und Jens Mayer (Konkurrenz 14-23). Jens hatte in der 1. Runde ein Freilos, in der 2. Runde gewann er mit 2:6 6:2 10:7 gegen Rikart, Björn, 1981, TC Ramstein.

Die ersten LK-Punkte waren mal wieder eingefahren. Felix Graf (12. der Setzliste) hatte ebenfalls ein Freilos. In der 2. Runde war dann Berberich, Sven, 1988, 1.TC Bruchmühlbach (LK 20) eine relativ leichte Aufgabe für unseren Felix. Er gewann souverän mit 6:1 6:2. In Runde 3 war dann jedoch auch leider für beide Nachwuchsraptoren schon Endstation, in dem gut-besetzten und vor allem grossen Teilnehmerfeld.

Jens Mayer musste sich  Hörske, Eike, 1981, TC Landstuhl (LK 16) mit 2:6 und 2:6 geschlagen geben, Felix musste beim Stand von 6:7 1:4 verletzungsbedingt gegen  Freeden, Klaus-Willi, 1982, 1.TC Trippstadt (LK 16)aufgeben.

In der Konkurrenz 7-15 gaben sich unsere Spieler Marco Kiefer und Alexander Kranz die Ehre teilzunehmen.

In der ersten Runde traf Alexander auf einen relativ unbekannten Spieler aus Flomersheim (Zatzkowski, Jörg, 1980). Nach anfänglichen Problemen und einem 1:4 Rückstand gestaltete sich das Spiel jedoch als einseitige Angelegenheit und endete infolgedessen mit 6:4, 6:0. In der zweiten Runde kam es dann zum Aufeinandertreffen mit Moritz Kirsch (einem unserer 3 Jugendtrainer des TCK, der jedoch für RW Neustadt spielt…..noch….). Der erste Satz wurde erst im Tiebreak mit 7:4 zugunsten von Moritz Kirsch entschieden. Dieser konnte sich im 2. Satz auch gleich zu Beginn einen 2:0 Vorsprung erspielen, ehe Alexander - der sich nun auf das Serve- and Volley-Spiel seines Gegners eingestellt hatte - fünf Spiele in Folge gewinnen und somit den Satz letztendlich mit 6:3 zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Der darauf folgende Championstiebreak ging dann mit 10:4 ebenfalls an Alexander. (ein eher unerwarteter, aber dafür umso erfreulicher Erfolg, da Alexander endlich von den verlorenen Championstiebreaks der Medenrunde Abstand gewinnen kann, bzw. kurzfristig konnte).

Marco Kiefer traf im ersten Spiel gegen Ziehl, Kevin; LK 14 aus TV TA  Pfortz-Maximiliansau. Mit einer beruhigenden 6:3 Führung im Rücken, sah sich Marco plötzlich im 2.Satz mit 0:5 im Hintertreffen, da er auf die hohen "Maxi"-Bälle (Marcos Aussage) mit „schießen“ geantwortet hatte. Diesen verlor Kiefer dann mit dem gleichen Ergebnis von 3:6.

Den folgenden Championstiebreak gewann Marco dann nach sicherer Spielweise mit 10:7. In Runde 2 traf Marco auf Auchter, Christoph; LK 9 aus TC SW 1903 Bad Dürkheim. Gegen den an Position 12 gesetzten Spieler (gegen den im Übrigen bereits die TCK-Teamkollegen Utech, Woidy und Kraft bei einem anderen Turnier/Medenrunde bereits gestrauchelt sind), bewies Kiefer Stehvermögen. Nach hartem und erbittertem Kampf konnte das Spiel mit 4:6 6:3 12:10  nach „Hause gefahren“ werden. GROSSER RESPEKT HIERFÜR!

Im Achtelfinale kam es dann zum Aufeinandertreffen der beiden TCK`ler (Kiefer – Kranz). Nachdem beide sich ja bereits bestens mit dem Championstiebreak auskennen, musste hier natürlich auch der unbeliebte Tiebreak entscheiden.

Mit Problemen am Arm musste Alex sich seinem jüngeren Widersacher Marco dann doch noch mit 4:6 6:4 11:9 geschlagen geben. Im Viertelfinal war jedoch auch Endstation für Marco Kiefer. Gegen keinen geringeren, als den neuen Pfalzmeister der Konkurrenz 7-15 Rouven Langknecht (LK 10) hatte er letztendlich doch nichts entgegenzusetzen. Mit zwei mal 1:6 war die insgesamt hervorragende Leistung Kiefers dennoch sehr beachtlich!

Bei der Konkurrenz LK 1-8 der Herren hatte Christian Plöhn gegen Chris Burns vom RW Neustadt (Punkt 1 der Pfalzligamannschaft und LK 5) kein gutes Los erwischt, demnach ebenso wenig entgegenzusetzen, verlor mit dem gleichen Ergebnis wie Marco Kiefer mit 1:6 und 1:6. Man muss jedoch erwähnen, dass diese Konkurrenz im Allgemeinen sehr gut „bestückt“ war. Es wird unseren Sportwart jedoch mit Sicherheit nicht umwerfen, die nächsten Herausforderungen warten bereits auf ihn.

Die neue Königsdisziplin in Sachen Pfalzmeisterschaft scheint die Herren 30 zu sein, bzw. zu werden.

Um es gleich vorweg zu nehmen, mit den Platzierungen 1, 2 und 3 (von 24 Teilnehmern), hatte wohl niemand in seinen kühnsten Träumen gerechnet. Der Traum wurde jedoch wahr.

Mit dem neuen Pfalzmeister Christoph Berzel, dem zweitplatzierten Steffen Koch, sowie dem Halbfinalisten und somit drittplatzierten Patrick Woidy repräsentierten sich 3, auf wirklich zur Zeit  sehr hohem Niveau spielende TCK-Raptoren.

Sämtliche Begegnungen bis in die Halbfinals wurden mehr oder weniger souverän, stellenweise sogar glatt (6:1 6:0) gewonnen.

Gegenspieler aus der Pfalzliga, sogar der Verbandsliga wurden reihenweise eliminiert. Die Herren Marc Brinkmann (LK 9), [7] Tzigiannis, Michael, 1968, TC Landstuhl (LK9), Geipel, Sascha (LK11) waren für Steffen Koch ebenso wenig „ein Problem“, wie Stephan Grau, Andreas Röhe und Peter Theilmann für Patrick Woidy. Ebenso wenig Probleme hatte Christoph Berzel in dem unteren Tableau mit Uli Rutzen, Daniel Pfingsten und Tim Moser.

Man muss an dieser Stelle wohl erwähnen, dass dies alles natürlich nicht nur ein Spaziergang, sondern auch die eine oder andere Herausforderung dabei war, allein schon der LK`s wegen!

Im Halbfinale kam es zu den Begegnungen Woidy – Koch und Berzel – Engler (Nummer 2 der Setzliste). Während Christoph Berzel wieder eine geniale Vorstellung bot und seinem Kontrahenten wiederholt keine Chance ließ (Endstand 6:4 6:0), war die andere Halbfinalbegegnung im reinen TCK-Duell schon eines der „engeren Sorte“. Patrick Woidy spielte im ersten Satz sein gewohnt- grundsolides Tennis..war zunächst „Herr der Lage“. Im Laufe der Zeit machte sich jedoch eine gewisse Unkonzentriertheit bemerkbar, Nachlässigkeiten häuften sich. Steffen Koch, von Armproblemen und  Kräfteverschleiß gebeutelt, nutzte jede sich zu bietende Möglichkeit um ins Spiel zurückzukommen. Mit mehr Glück, als Verstand, verstand er es dennoch, den 2. Satz für sich zu erspielen. 3 Matchbälle standen jedoch in diesem bis dato für Patrick Woidy zu Buche!

Im alles entscheidenden Championstiebreak waren es deren 5 für Patrick Woidy, doch trotz 9:4 – Führung schaffte es dieser leider nicht, einen phänomenalen und denkwürdigen Triumph zu landen.

Im Endspiel der Konkurrenz LK 7-15, andere würden es auch „Ball über die Schnur“ nennen, standen sich nun also Christoph Berzel und Steffen Koch gegenüber. „Tennis à la bon heure“ an diesem Endspieltag wurde geboten.

Klasse dynamische, stellenweise „minutenlange“ Ballwechsel prägten die Partie. Jeder hatte seine „fehlerlosen“ Phasen, aber auch kleinere Schwächephasen zu überstehen. Von Fehlerquote konnte eigentlich fast gar keine Rede sein.

Im hochdramatischen Endspurt, bei dem sich ca. 100 Zuschauer eingefunden hatten, da bereits auf allen anderen 9 Plätzen der Ball bereits ruhte, war es unserem neutralen Schweizer „Christoph Tell“ vorbehalten, den insgesamt dritten Matchball zu seinen Gunsten zu verwandeln (6:7 7:5 11:9).

Beim Tennis gibt es ja leider Gottes kein Unentschieden. Für solch ein Match jedoch, muss man wirklich wohl beiden gratulieren und froh sein, sie in seinen Reihen zu wissen!

Die Vorfreude auf weitere schöne Stunden, Siege, Spiele, sowie Turniere steigt. Auch Niederlagen werden uns wieder „ins Haus schneien“. Doch eines ist gewiss, den TC KIRRWEILER wird so mancher, auch „größere Tennisverein“ auf seiner Rechnung haben müssen, wenn es darum geht, die vorderen Plätze zu vergeben!

 

In diesem Sinne, Fans, Mitspieler und Tenniscracks!

 

Euer Gunther Kraft