Letztes Winter- Medenspiel gegen TC Gräfenstein Merzalben 1 endet 3:3

 

 

Das letzte Winter- Medenspiel ging mit einem im grossen und ganzen gerechten 3:3 aus.

Auf dem sehr schnellen Teppichbelag in der Halle zu Deidesheim, hatten einige Akteure so ihre liebe Mühe und Not, die Bälle richtig einzuschätzen.

In den ersten beiden Partien mussten Martin Utech (LK 13) gegen Marcus Eiser (LK 10), sowie Ralf Kretner (LK 16) gegen Jochen Wagner (LK 15) an den Start.

Ralf Kretner konnte in erster Linie, dank seiner echt phänomenal- schnellen und kraftvollen Aufschläge den ersten Satz recht ausgeglichen gestalten. Nach keinerlei Break (meines Wissens…), musste der Tie-Break eben diesen entscheiden. Dieser ging jedoch knapp an seinen technisch sehr gut spielenden Kontrahenten Wagner mit 6:7.

Im 2. Satz konnte Kretner, weil sowohl die Kraft etwas nachließ, als auch, weil er nicht gerade sehr viel Spielpraxis hat zurzeit, keine große Gegenwehr mehr leisten. Den 2. Satz verlor Ralf recht klar und deutlich mit 1:6.

Martin Utech absolvierte am Sonntag eines seiner besten Einzel- Matches, seit er wieder beim TCK ist.

Zu Gute kam ihm auf jeden Fall der schnelle Teppichbodenbelag, mit dem sein Kontrahent während der gesamten Partie nicht klar kam.

Mit sehr guten, präzisen und ebenfalls technisch- kraftvollen Aufschlägen ließ er seinem Widersacher Eiser keine Chance. Utech blieb cool, gelassen und ruhig. Spätestens nach hinzuführen einiger Süssigkeitsspezialitäten der Marke Lindt (die hatte ich 2 älteren Damen an Tisch 1 aus der Gaststätte wegstibizt ;-)), spielte Martin wie entfesselt, schaukelte, nach noch knappen Ausgang des ersten Satzes mit 7:5, den 2. Satz souverän mit 6:3 nach Hause.

Nach der ersten Runde stand es somit 1:1.

In der 2. Runde mussten nun Rheinpfalzredakteur Patrick Seiler (LK 12) (warum schreibst Du eigentlich nicht diesen Artikel?!?!?!)  J und Lokalmatador Gunther Kraft, der in diesem vermeintlichen Auswärtsspiel, trotzdem ein Heimspiel hatte, die Kastanien aus dem nicht vorhandenen Feuer holen.

Patrick Seiler hatte mit Stefan Burgun (LK 14) einen Gegner erwischt, der schon sehr gute Ergebnisse in dieser Medenrundengruppe erzielt hatte.

Laut Patricks eigener Aussage, kam er selbst nie richtig ins Spiel. Weder Strategie, noch eventuelle mögliche taktische Maßnahmen und Änderungen in seinem Spiel waren möglich, bzw. griffen einfach nicht. Somit ging dieses Match recht deutlich mit 3:6 und 2:6 an seinen Merzalber Kontrahenten Burgun, der jedoch wie gesagt, aber auch gegen ein sehr guter und starker Gegner war. Nun stand es bereits 1:2 aus TCK- Sicht.

Gunther Kraft war in seinem Match zu Beginn hoch konzentriert. Durch eine sehr zielstrebige und aggressive Spielweise, versuchte er seinem Gegner Christian Schatzmann (LK 11), trotz ungewohnt schlechter Aufschläge an diesem Tag, gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen, was Ihm mit 6:0 auch recht deutlich und eindrucksvoll gelang.

Im zweiten Satz kam sein Gegner dann etwas besser ins Spiel, das Spiel wurde etwas ausgeglichener, weil Kraft auch etwas an Kraft & Konzentration verlor.

Letzenendes konnte er den 2. Satz jedoch nach kleineren engeren Spielausgängen und einer 5:2 Führung im Rücken noch mit 7:5 nach Hause schaukeln.

Stand nun: 2:2.

Die Doppelpaarungen lauteten Seiler/Utech gegen Burgun/Wagner und Woidy/Kraft gegen Schatzmann/Eiser.

Die ungewohnten, weil seltene, bzw. noch nie eingesetzte Doppel versprachen einiges an sehenswerten Ballwechseln.

Utech/Seiler spielten recht harmonisch zusammen. Ein Erfolg war ihnen aber, gegen etwas solidere und konstanter spielende Merzalber, nicht gegönnt.

Mit 4:6 4:6 ging diese Partie demnach leider knapp verloren.

Patrick Woidy, der seit ca. 15 Jahren mal wieder an seiner alten Trainings- und Spielstätte antreten durfte, brauchte zunächst einen kompletten Satz, um sich an die etwas neueren Gegebenheiten Licht, Platz & Partner (Kraft), sowie der angrenzenden Pizzeria, aus der es schon sehr gut roch zu gewöhnen.

Mit 4:6 ging dieser an die Kontrahenten Schatzmann/Eiser.

Im 2. Satz besannen sich die Kumpel Kraft/Woidy ihrer Fähigkeiten & Routine. Die beiden ehemaligen Deidesheimer Jungs kamen besser in die Partie, gewannen den 2.en Satz dann mit 6:3 recht deutlich und problemlos.

Der Champions- Tie- Break musste her halten. Eine schnelle 0:5 – Führung aus TCK- Sicht war die plötzliche und enttäuschende Tatsache.

Doch wer die beiden Haudegen aus Deidesheim/Ruppertsberg kennt, weiss, dass diese sich erst geschlagen geben, wenn Abakus-technisch nichts mehr zu holen ist.

Aus 0:5 wurde auf einmal eine 6:5 – Führung, die auch nicht mehr hergegeben wurde. Mit 10:7 ging das Match dann, zwar etwas glücklich, aber insgesamt denke ich trotzdem ein klein wenig verdient auch, an das neu- geborene Dream- Doppel vergangener Tage…oder auch wieder folgender?!?!?!?! ;-)

 

 

Der Stand zum Schluss aus TCK – Sicht:

 

 

3:3 Matches

6:7 Sätze

63:65 Games

     

Ein schmeichelhaftes Remis mit negativ- angehauchtem Touch würde ich meinen!

 

 

Euer

Gunther

 

Deidesheim, 10.02.09